Leben im Hier und Jetzt – wie geht das eigentlich?

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Das Leben im Hier und Jetzt bedeutet, Moment für Moment zu erleben und aus den echten Gefühlen eine wahre Handlung entstehen zu lassen.

Nicht den Moment erklären durch Erinnerungen, die aus der Vergangenheit kommen.

Wenn ich die Vergangenheit nicht immer wieder in die Gegenwart hineinziehen möchte, dann wäre es besser, diese Eindrücke nicht in den Jetzt-Moment einfließen zu lassen. Denn sonst kommt keiner aus der Schublade heraus, in den ich ihn/sie damals gesteckt habe, als mich eine Situation verletzt hat, weil ich ihr als junger Mensch nicht gewachsen war.

Psychische Verletzungen aus der Vergangenheit behindern das Leben im Hier und Jetzt.

Eine sog. „psychische Verletzung“ passiert, wenn man erkennen muss, dass man (als Kind/als Jugendlicher/als abhängige Person) eine Reife bräuchte, die man im Moment noch nicht hat.

Da ist der reale Mangel – verursacht durch reale Personen in realen Situationen, das ist schon klar… – aber man sollte bedenken, dass man meines Erachtens und aus ganzheitlicher Sicht durch eine andere Person niemals „verletzt“ werden kann.

Es muss vorher eine entsprechende Disposition im Energiefeld bestehen, damit eine solche Situation überhaupt erst entstehen kann.

Eine sog. „seelische Verletzung“ ist praktisch ein Unvermögen, sich aus dieser Situation „gesund“ zu befreien.


Genau diese Erinnerung an das ungute Gefühl ist es, was dann immer wieder in Resonanz geht mit der heutigen Situation und man glaubt erneut, dass „jemand“ oder „etwas“ schuld ist am momentanen Leid. Das stimmt aber nicht. Ehrenwort. Es ist immer die Resonanz, was bedeutet: Das Problem war bereits vorher „in Dir“ in Deiner Matrix und Du bist gerade dabei, ein Re-Make zu inszenieren.

Diese Informationen des ursprünglichen „Leids“ (was ja nur eine Unreife ist) – speichert unser Körper physisch in bestimmten Regionen, wie die ganzheitliche Medizin inzwischen weiß und so kann der Mensch auch wieder an seinen Ursprung, in die psychische und körperliche Gesundheit, gelangen. Es geht aber auch schneller. Man handelt einfach aus dem Gefühl für den Moment und lebt im „Hier und Jetzt“. Dann braucht man keine Umwege. dazu ist es wichtig, die 4 gängigen EGO-Rollen zu erkennen ein wenig Training, um dieses Wissen anzuwenden.

Jegliche Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle ist nämlich NUR eine hübsche Beschäftigung – mehr ist es nicht… – auch das musste ich im Laufe der Zeit erkennen. Denn auf dem Weg zu sich selbst, sagen wir mal als „Neuling“ in diesem Metier… – hat man ja gar keine Ahnung, wie das geht: das sich-um-sich-selbst-kümmern.

Wie das geht, erfährst Du hier: Selbstliebe – Liebe – Nächstenliebe
Und hier ist ein sehr interessanter Vortrag über mentale Gesundheit durch die rechte Gehirnhälfte, die uns mit dem

Selbstliebe – Liebe – Nächstenliebe

Die Religion der Materie

In dieser Version arbeitet man nun ausgiebig und hart, um sich selbst seine Zuneigung zu beweisen. Man glaubt:

viel Leistung = viel Zuneigung = viel Selbstwert/Selbstliebe

Das geht dann natürlich auf Kosten der körperlichen Gesundheit. Wenn man jetzt lernen will, auf den Körper zu achten, dann kann das auch nur bedingt gelingen. Man überbewertet die Reaktionen des Körpers und verfällt in eine neue Religion: die wichtigsten Gesundheitsregeln zu lernen und durch diese sich selbst und den Körper kontrollieren zu können.
Auch da sieht der geneigte Beobachter, dass immer noch keine „echte“ innere, spontane Kommunikation ohne Angst und Zweifel vorherrscht… welche aber der Beweis für eine Selbstliebe und ein gesundes, lebendiges Selbstverständnis wäre… – und daraus resultiert Gesundheit.

Oder der heilige Samariter

In vielen helfenden und heilenden Berufssparten finden wir den sogenannten „verletzten Heiler“ wieder. Das sind Menschen, die das gerade erklärte Prinzip der seelischen Verletzung mit Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe zu kaschieren versuchen.

Zweifel gehen Hand-in-Hand mit der Angst

Du spürst einen Bedarf und machst etwas. Dann zweifelst Du Deine Handlungen an, denn „Was weißt Du schon, was jetzt richtig wäre…?“

Das, was Du brauchst und eigentlich bewirken willst, wird sozusagen neutralisiert durch Deinen Zweifel. Auch blöd. Dabei täte ein Selbstvertrauen helfen, das aber nur da ist, wenn man das Leben entschleunigt und lernt, einfache und wertschöpfende Entscheidungen zu treffen.

Lebe so langsam wie möglich. Lerne, nicht zu zweifeln indem Du erkennst, dass Du Dir gerade wieder den Zweifel einreden möchtest, um in der Unsicherheit zu bleiben: Hör auf, Deine Sicherheit in der gewohnten allzeit gegenwärtigen Unsicherheit zu finden! Auch das ist eine Sucht.

Ängste um die Zukunft behindern das Leben im Hier und Jetzt

Sich mit der Angst auseinander zu setzen, ist sinnvoll. Möglicherweise ist es ja „nur“ eine eingebildete Angst, ein Kopfkino…

Dieser lustige Sketch bringt den o.g. Beitrag auf den Punkt: Genießt „Stop it“ mit Bob Newhart und Mo Collins

Sich selbst zu sagen: „Ja, ich habe Angst, später alleine zu sein.“ oder „Ja, ich habe Angst, dass meine Rente später nicht reichen wird.“ Für das Leben im Hier und jetzt jedoch zählt der Moment, und NUR dieser Moment. Frage Dich also: „Was möchte ich jetzt tun, was fühlt sich gut an? Was fühlt sich „stark“ an? In welcher Aktion spüre ich meine eigene Kraft jetzt im Moment um den Moment zu erleben?“

Vielleicht spürst Du dann eine Wut – was Kraft an sich bedeutet – die Dich dann in eine bestimmte Richtung treibt, um alte Barrieren zu überwinden.

Vielleicht erkennst Du jetzt, dass es sich bei Deinen Ängsten um Prägungen handelt, die Du Dir aus Mitleid für Dir nahestehende Menschen (und deren Schicksale) aufgebürdet hast…! Lass das los, denn zu glauben, dass das, was denen passiert ist, Dir auch passieren „könnte“ – bewirkt nämlich genau dieses !
Das ist ein wichtiger Punkt. Deshalb wäre es besser, die Vergangenheit loszulassen und sie nicht mit Deiner Alltags-Jetzt-Situation zu verknüpfen. Denn sonst ziehst Du die Gefühle der Vergangenheit in die Gegenwart. Auch das ist Energie-Arbeit, bloß wirkt sie in eine unglückliche Richtung. Wenn Du allerdings etwas Positives hast, woran es sich lohnt, sich zu erinnern, dann kannst Du diese Kraft nutzen, um Dein Jetzt in den gewünschten „Drive“ zu bringen. Wo wir auch schon beim nächsten Thema sind: Dankbarkeit.

Als Mentaltrainings für diesen Prozess empfehle ich  „Quelle-Arzt-Phönix“… – wer sich traut, kann gleich mit dem“Phönix-Programm beginnen.

siehe auch: Dankbarkeit ist ein Katalysator für Reichtum

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