Übung: Innere Stabilität

die eigene Seelenpräsenz erspüren…

Hmm… – also als erstes gilt es, diese eigene Präsenz in sich wahrzunehmen. Für mich ist es ein Gefühl, ein Bild, das mich an die Kirche meiner Kindheit erinnert, wo flirrende Sonnenstrahlen den Raum durchfluten… göttliche Präsenz… – jetzt in meinem Inneren. Ich mache das übrigens jeden Abend vor dem Einschlafen. Aber es ist wichtig, dieses Gefühl in sich selbst „entstehen“ zu lassen, es nicht zu visualisieren, sondern darauf zu warten, bis es da ist. Am Anfang ist es vielleicht ein ganz kleines Gefühl, ein kleiner Lichtpunkt in einem drinnen. Und wenn man diesen Lichtpunkt ganz sanft beobachtet, bei ihm bleibt, sich verzaubern lässt von der eigenen kleinen Schönheit, dann wird er größer, wie eine Blume, die wächst unter der warmen Sonne am Himmel.

Nun hast Du diese innere Sicherheit, wie Du bist. Deine innere Stabilität, auf die Du ab jetzt bauen kannst. Du fühlst jetzt, was zu Dir passt. Künftig geht es einfach nur darum, „Nein“ zu sagen zu dem, was in Deinem Alltag nicht zu diesem Gefühl passt. Sag einfach „Nein danke“ und dreh Dich um und mach was anderes. Akzeptiere erst einmal nur das, was mit Dir in Einklang geht. Es ist wie „etwas aussortieren“ – etwas weggeben, was nicht mehr zu Dir gehört.

Dadurch wird Dein Leben noch einen Tick ruhiger und stiller. Was auch ein bisschen langweilig ist, aber jetzt hast Du Zeit, Deinen inneren Raum noch besser zu fühlen und in Deinen Alltag einfließen zu lassen.

Und nun wirst Du merken, dass auf einmal Menschen da sind, die andere Ideen haben, als Du selbst. Jetzt kommt der Clou – höre ihnen zu, lasse es auf Dich wirken, ertaste das Neue… – und modifiziere es für Dein noch besseres Leben. Das Anpassen einer neuen Idee ist das Allerwichtigste überhaupt – das ist eine „wirkliche“ Erweiterung…!

siehe auch: Toleranz

siehe auch: Schönheit und Charisma

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