Spiritualität – äußere und innere Sinne aktivieren

Als Mensch verfügen wir durch unsere Sinneswahrnehmung über äußere und innere Antennen.

  • Sind unsere Sinne aktiviert, ist ein reger Austausch zuwischen unserer Umwelt und unserem Innersten möglich.
  • Botschaften fließen ungehemmt und wahrhaft zu uns und von uns weg, wenn wir uns dieser Antennen als Werkzeuge bedienen können.
  • Die äußeren Antennen erfahren und nutzen wir durch unsere Sinne, also bewusst sehen, hören, tasten, schmecken, riechen

Um Deine äußeren Sinne zu aktivieren mache eine Zeit lang folgende Übung:

Die inneren und äußeren Sinne aktivieren, mind-factor.com - blog


Sehe 3 Dinge am Tag Dir genau an. Sage Dir dabei in Gedanken oder laut, was Du bemerkst: z. B. das ist ein Bleistift, er hat eine graue, spitze Mine, die kann man anspitzen, wenn sie stumpf ist…, der Bleistift ist außen rund, er ist aus Holz, er hat 6 Kanten, diese sind abwechselnd rot und blau lackiert. Am hinteren Ende ist er weiß. Mein Sohn hat ihn angekaut, denn ich sehe die Abdrücke seiner Zähnchen im Holz. Das Holz ist also weich.
Das machst Du mit noch 2 anderen alltäglichen Sachen.

Rieche an 3 Dingen und frage Dich, ob Du den Geruch magst oder nicht, rieche und lasse die Erinnerungen kommen, die möglicherweise mit diesem Geruch verbunden sind. Du kannst auch den Mülleimer riechen, oder versuchen, am Geruch des Essens Gewürze zu erkennen, es kann ein T-Shirt sein oder Dein Portemonaie… – die Rinde eines Baumes oder ein Blatt im Herbst etc.

Höre 3 mal täglich genau hin, was Du gerade alles hören kannst. Ich höre gerade das Plätschern meines Aquariums, das leise Schnurren meines Laptops, ein Auto, das gerade draußen vorbeifährt und die Geräusche vom Bau eines Hauses in meiner Nachbarschaft. Und natürlich das Tippen meiner Finger, es ist mehr ein Stakkato wie mit High-Heels auf der Tastatur.

Schmecke 3 Mal am Tag etwas bewusst: z. B. Deinen Kaffee am Morgen oder versuche, die Gewürze Deines Mittagessens am Geschmack zu erkennen… – oder Deine Zahnpasta oder einen rauchigen Tee… – wie schmeckt ein Apfel, wenn man ihn lange kaut oder wie schmeckt die Brotrinde im Gegensatz zur Semmel…?

Taste und fühle etwas bewusst mit Deinen Händen. Schließe dabei Deine Augen und lass Deine Finger ruhig mal über Sachen in Deiner Wohnung streichen, die Du schon lange kennst: Deinen Tisch, das Stuhlbein, die Kaffeetasse, ein Kleiderbügel, ein Stiegengeländer, ein mossiger Stein.

Vor allem frage Dich am Ende immer: „Mag ich das?“ „Fühlt es sich gut oder schlecht an?“ „Schmeckt es mir wirlich gut?“ Somit bringst Du diese Eindrücke auch noch in Beziehung mit Dir – Du verknüpfst sie so, dass daraufhin irgendwann eine adäquate Handlung folgen kann, die Deinem Wesen entspricht. Das ist die Basis zur Entwicklung der sogenannten „Schlüsselqualifikationen“ oder auch „Social Skills“.

Mit unseren inneren Sinnen lauschen wir in uns hinein und ertasten unsere innere Welt.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, haben wir Kontakt zu unserer Essenz – zu unserem eigenen Baukasten – der in der Summe aller Talente und Eigenschaften unsere Persönlichkeit ausmacht.

Diese Eigenschaften und Talente sind es, die uns glücklich machen, wenn wir ihnen im rechten Maß Ausdruck verleihen.

Stell‘ es Dir wie ein Mobile vor… – da hängen verschiedenste Symbole dran, die Dich ausmachen… – bewegst Du eines, dann werden alle anderen neu justiert. Alles interagiert in vollständiger Harmonie miteinander, ergänzt sich, zieht sich an, stößt sich ab, aber es passt alles zusammen, es ist gut so, wie es sich bewegt, weil es ist, was es ist.

Das entspannte hinein-Spüren und nach einer Frequenz suchen ist die innere Kommunikation mit Deiner Essenz, mit Deinem Seelenanteil.

Das ist die Schöpfer-Ebene eines jeden Menschen. Deshalb kannst Du am Leichtesten etwas manifestieren, was Du als erstes in Dir selbst erkannt hast. So verwirklicht man einen Herzenswunsch auf die allereinfachste Weise.

Etwas, das Du in Dir nicht spüren kannst, ist nicht mit Dir verbunden. Solche Ideen lassen sind nicht manifestieren, die muss man sich erarbeiten und bezahlen. Ein nicht im Innersten geborener Wunsch ist immer „fremdbestimmt“ und kommt aus dem kleinen Ego.

Durch das Hineintasten findest Du etwas, was es in Dir schon gibt, und Du lernst, es zu spüren. So verschmilzt Dein aktives Tagesbewusstsein mit dem Seelenfragment und ganz alleine durch das Beobachten und Wahrnehmen  entsteht ein Energiefeld, das sich ab einer gewissen Dichte in Deinem Alltag zeigen wird.

Die inneren Sinne im Alltag nutzen

Wenn Du Dir also irgend-etwas wünschst, dann suche zuerst mit Deinen inneren Antennen in Dir nach dem richtigen Gefühl dafür. Vielleicht ist es eine Farbe, die Du dann empfängst… – oder es ist eine Erinnerung aus Deiner Kindheit… Wenn Du also nach innen lauschst, dann suche nach der „wahren“ Schwingung für diesen Wunsch.

Erhasche dieses Fragment, so klein es auch sein mag…, halte es sanft fest, bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit ruhig dort, bleibe entspannt und kehre immer wieder zur diesem Gefühls-Fragment, zu dieser Schwingung zurück.

Wir hatten nie ein wirklich gutes Sofa. Lange Zeit saßen wir immer nur auf Holzstühlen ohne Sitzkissen und mir wurde klar, dass ich gerne ein seeeehr großes, sehr bequemes Familiensofa mir wünschte. Ich erkannte, dass es eigentlich um „Kuscheln mit der Familie“ ging… – um miteinander entspannt zu sein, um Geborgenheit, Wärme, Nähe. Und da ich das alles aus meiner Kindheit gar nicht gewohnt war, hatte ich natürlich weder das passende Energiefeld und auch nicht das Geld, um mir meine Sehnsucht zu erfüllen. Um darüf ein Schwingungsfeld aufzubauen, fühlte ich in mich und suchte sacht und zart nach dem Gefühl für den „perfekten“ Zustand, den ich mir mithilfe meines Sofas erfüllen wollte. Ich erhaschte dieses Gefühlsfragment und ließ mich darin nieder… – ließ mich in dieses wunderbare Gefühl hinenfallen, wie es ist, wenn ich es habe und drauf sitze und ich es benutzen kann. Das machte ich fortan, sooft es ging täglich.

Im nächsten Schritt entschied ich, mir erstmal etwas zu basteln, was mit unseren geringen Mitteln möglich war. Ich stapelte Matratzen aufeinander, schmiss viele Decken und nochmehr Kissen darüber – und fertig war unser Diwan. Groß und in Maßen luxuriös.

Danach bekamen wir erst zwei gebrauchte Sofas geschenkt, dann kam ein Ledersofa, das allerdings eine festes Rückenlehne hatte. Und heute haben wir eine perfekte „Big-Couch“, wo wir alle 4 bequem drauf fernsehen können. Und einen Beamer haben wir noch dazu.
Durch dieses Sofa hat der „Wellness-Bereich meines Lebens“ deutlich dazugewonnen. Ich habe außerdem noch zusätzlich die ersehnten Attribute „bequem und wohlfühlen“ bei jeder Entscheidung berücksichtigt und bei jeder Zimmereinrichtung integriert.

Wenn Dein Energiefeld groß genug ist, dann kommt alles wie von selbst, weil Du das Innen mit dem Außen verbunden hast. Das ist die einzige Arbeit, die es braucht, damit man das Prinzip „Versorgung“ am eigenen Leib erfahren kann.
Ohne viel Mühle und Aufwand.

Ich selbst lerne heute intensiver zu schmecken und somit auch besser zu kochen und noch mehr zu genießen. Es passiert eben nicht alles gleichzeitig, sondern schön nacheinander, genau so, wie es die Sehnsucht zeigt.

Als weiterführendes Mentaltraining empfehle ich das Mentaltraining „LebensLust

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