Fach-Chinesisch

 

Was ist ein Mentaltraining (oder mentales Training)?

Das mentale Training ist ein einfacher, aber sehr wirksamer Weg, wie Sie lernen können, einschränkende und behindernde Gedanken und Lebenseinstellungen durch kraftvollere, positive zu ersetzen. Es hilft Ihnen, Ihre neuen positiven und aufmunternden Einstellungen über Sie selbst zur Gewohnheit werden zu lassen und danach zu handeln. Ein mentales Training ist erwiesenermaßen der schnellste Weg, um eingefahrene negative Denk- und Gefühlsgewohnheiten abzulegen.

 

Positive Psychologie

Die sog. “Positive Psychologie” ist eine Forschungsrichtung innerhalb der Psychologie, die sich mit der Frage beschäftigt, was das Leben lebenswert macht.
Martin E. P. Seligman ist Psychologieprofessor an der University of Pennsylvania. Er ist ein Pionier auf dem Feld der positiven Psychologie und Autor des Buches “Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben”.

Seligmans Methode richtet sich nicht auf den naiven Glauben, durch positives Denken allein Grundlegendes verändern zu können, ihm geht es vielmehr darum, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und dem inneren Miesmacher so mit guten Argumenten den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Er kam zu dem Schluss, dass jeder eine optimistische Lebenseinstellung lernen kann.

 

Schlüsselqualifikationen

… sind überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen.
Soziale Kompetenz bewirkt situationsadäquates Handeln innerhalb Beziehungen (Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Emotionale Intelligenz).

Methodenkompetenz ermöglicht die Auswahl, Planung und Umsetzung sinnvoller Lösungsstrategien (Analysefähigkeit, Kreativität, Lernbereitschaft, Denken in Zusammenhängen, Abstraktes und vernetztes Denken, Rhetorik).

Selbstkompetenz zeigt die individuelle Haltung zur Welt und insbesondere zur Arbeit. (Leistungsbereitschaft, Engagement, Motivation, Flexibilität, Kreativität, Ausdauer, Zuverlässigkeit, Selbständigkeit).

Handlungskompetenz ist situatives Verhalten, um selbstverantwortlich Probleme zu lösen, bestimmte Leistungen zu erbringen und mit anderen Menschen auf der Basis eines erfolgreichen Lernprozesses angemessen umzugehen.

 

Affirmationen oder Wirkungssätze

Affirmation (lat.) bedeutet Bekräftigung, Befürwortung, Bejahung oder Zustimmung.

Affirmationen wirken als eine Art Programmiersprache für das Gehirn. Man versteht darunter sich selbst verstärkende, positiv und in der Gegenwartsform gewählte Aussagen, welche Vorhaben und Ziele konkret benennen, die man gerne erreichen möchte.
Durch oftmaliges Wiederholen gewünschter Affirmationen in möglichst entspannter Atmosphäre wird das Unterbewusstsein umprogrammiert und die Aufmerksamkeit in neue Richtungen gelenkt. So können festgefahrene Verhaltensweisen (Blockaden und Störungen) überwunden werden.
Jeder kennt diesbezügliche Aussagen aus der Rundfunk und TV, z. B. “Spezi ist spitze – trink’ das Original”.

Die speziellen Mind-Factor Affirmationen aktivieren das persönliche Gefühl für die erfüllendsten, glücklichsten (etc.) Erfahrungen im Rahmen eines möglichen authentischen Handlungsspektrums. Die Individualität des Hörenden wird dadurch unterstützt und kann sich noch besser entfalten.

 

Hemisphären oder Gehirnhälften

(Quelle: http://www.grundmotorik.de/de/hjernen.htm)
Der Mensch hat zwei Gehirnhälften, die man Hemisphären nennt. Beide Hälften haben verschiedene Aufgaben. Solch eine Hemisphärenspezialisierung gibt es nur beim Menschen. Die linke Gehirnhälfte steht für Präzisionsarbeit und die rechte Hälfte hat den Überblick.

 

Die rechte Gehirnhälfte steht für die räumliche Orientierung und Kreativität

Die rechte Gehirnhälfte sorgt für das gesamte Bild, sie arbeitet nach dem Simultanprinzip.
Wenn wir ein Pferd sehen, denken wir nicht: da sind vier Beine, eine Mähne, ein langer Schwanz, die Farbe ist braun, der Geruch ist scharf. All diese Informationen zu sammeln würde viel zu lange dauern. Praktischer Weise kann die rechte Gehirnhäfte diese Symbole schnell erkennen und herausfinden, dass es sich hier um ein Pferd dreht.
Das Gleiche gilt, wenn wir Menschen sehen. Sehr schnell wissen wir, dass es Frau Paulsen ist und nicht Herr Petersen, wenn wir auf der Strasse begrüsst werden. Wir müssen nicht alle Details durchgehen, sondern sehen das ganze, einheitliche Bild. So funktioniert das holistische Prinzip.
Die rechte Gehirnhälfte funktioniert visuell. Räumliche Relation und Körperbewusstsein sind hier angelegt. Auch Kreativität und Gefühle liegen in diesem Teil des Gehirns.

Die linke Gehirnhälfte ist analytisch und hat mit Sprache und Sprechen zu tun.

Die linke Gehirnhälfte arbeitet nach dem Sequenzprinzip. Alle Details werden analysiert, geordnet und haben eine bestimmte Reihenfolge. Sie funktioniert auditiv.
Das Intellektuelle, Abstrakte wohnt hier. Reden, Sprache, Lesen werden von hier gesteuert.
Schrift und Sprache wird nur verstanden, wenn man eine Einheit in kleine Einzelteile aufteilen kann, um sie wieder zu einem ganzen Bild zusammen zu setzen.
Dinge werden in der Reihenfolge, in Sequenzen, aufgenommen, Teil für Teil.
Das ist ein digitales Prinzip, hier gilt “ ja“/“nein“ (Dualismus). Der Mensch kann mit der Tätigkeit der linken Hemisphäre sich freuen oder böse sein, absagen oder zusagen.

Die Welt bekommt mehr Nuancen, wenn beide Hemisphären zusammen arbeiten

Um die Welt in Nuancen zu erleben, ist es notwendig, dass beide Hemisphären zusammen arbeiten. Es gibt nicht nur ja/nein, sondern entweder/oder.
Beide Systeme bringen Informationen ans Gehirn, und bunte Vielfältigkeit entsteht.

In unserer Welt, wo Sprache eine so grosse Bedeutung hat, wird die Förderung der linken Gehirnhälfte oft in der Vordergrund gestellt.
Nur der Mensch kann analytisch und synthetisch auffassen. Aber es ist nicht so, dass wir zwischen der einen oder anderen Art wählen. Die beiden Hemisphären arbeiten immer zusammen und gleichzeitig.

Zwischen den beiden Gehirnhälften befindet sich eine Brücke, Corpus Callosum genannt. Diese Brücke sorgt dafür, dass alles, was die eine Gehirnhälfte behandelt und bearbeitet, auch die andere erreicht.
Die Koordination beider Hemisphären muß unentwegt angeregt werden, indem man jede Art von das Überkreuzen der Mittellinie stimuliert:
Die linke Hemisphäre steuert die rechte Körperseite motorisch, die rechte Hemisphäre steuert die linke Hälfte des Körpers.

 

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