Das „eigentliche“ Lernen – Fortschritt durch innere Stabilität

„Innere Sicherheit“ entsteht, wenn das, was einem passiert, durch ein gutes Gefühl bestätigt wird. Es ist ein feedback: Ich tue etwas, es fühlt sich gut an, ich gleite auf diesem Gefühl dahin, es beflügelt mich zu weiteren Aktionen, die mir wiederum guttun (werden). Die so entstandene Sicherheit bewirkt unweigerlich Fortschritt.

Ein natürliches Selbstverständnis

Eine innere Stabilität breitet sich aus, wenn der Mensch Zeit haben darf, seine Gefühle zu beobachten und sein „so-Sein“ zu hinterfragen. Es ist eine langsame Art, zu leben und das eigene Leben unter die Lupe zu nehmen – die Menschen und den Grund ihrer Aktionen zu hinterfragen und zu entscheiden, ob man in deren Leben eine Rolle spielen möchte.

Erst mit einer gewissen inneren Sicherheit, die entsteht, wenn man eigene Gedanken denkt und die eigenen Gefühle zulässt – erst dann kann man sich auf eine natürliche Erweiterung einlassen.

Hat der Mensch nun eine gewisse Zeit mit sich selbst verbracht und gelernt, nach eigenen Maßstäben zu handeln, macht sich ein unbeschreibliches Gefühl von innerer Schönheit und Stabilität breit, die man zunächst in aller Stille bei sich bemerkt.

Lässt man es zu, dieses Gefühl von Wahrheit, Schönheit und Größe sich ausdehnen zu lassen, immer wieder und immer öfter, dann passt sich das eigene Energiefeld diesem Wunsch an: Es entsteht eine Resonanz zu Situationen und Menschen, wo durch neuen Input die eigene stabile Basis erweitert werden kann, weil das ICH sich selbst nicht mehr schützen bzw. bestätigen muss.

Heißt im Klartext: wenn ich mir meiner sicher bin, muss ich nicht mehr darum kämpfen, Recht zu haben oder Recht zu bekommen, denn das interessiert micht nicht mehr. Mein Augenmerk liegt jetzt stattdessen darin, etwas Neues kennen zu lernen und dasselbe auf mich wirken zu lassen. Wie eine neue Speise, die man noch nie gekostet hat. Vielleicht schmeckt sie ja wundervoll …!

siehe auch: Innere Stabilität üben…

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