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Morphogenetische Felder – die Grundlage eines lebendigen Universums


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Rupert Sheldrake, (Photo mit frdl. Genehmigung) – weltweit einer der kreativsten Biologen, hat das wissenschaftliche Denken revolutioniert durch seine Vision eines lebendigen, sich entwickelnden Universums mit eigenem Gedächtnis.

Ursprünglich als Entwicklungsbiologe tätig, wurde er bekannt durch seine Theorie der morphischen Felder und der morphischen Resonanz. In seinem letzten Buch „Der siebte Sinn des Menschen“ (2003) erläutert er sein Konzept des erweiterten Geistes.

Prof. Dr. Jochen Hinz, Psychologe an der TU Braunschweig: ”Anstiftung zur Revolutionierung wissenschaftlichen Denkens” schreibt darüber:

“Die Theorie des Biochemikers Sheldrake besagt, dass morphogenetische Felder die gesamte belebte wie unbelebte Schöpfung prägen und steuern. Im Gegensatz zu dem mechanistischen Paradigma, das in der Wissenschaft über lange Zeit bestimmen gewesen sei, könnten wir das Universum auch wie einen Organismus betrachten, der sich weiterentwickelt. Und anstatt die Naturgesetze für festgelegt und unwandelbar zu halten, könnten wir sie mehr als Gewohnheiten auffassen, wenn wir seiner Hypothese der formbildenden Verursachung folgten.

Seine Theorie nimmt ihren Ausgangspunkt in der Biologie, impliziert aber auch die Aussagen vieler anderer Gebiete, u.a. der Parapsychologie. Es geht um das Problem zu verstehen, wie Tiere und Pflanzen eigentlich ihre Form bzw. Gestalt annehmen. Die Entstehung von Form werde in der Biologie „Morphogenese“ genannt. Sheldrake meint, wir wüssten zwar, dass aus Samen Blume oder Blumen entstehen, aber der Vorgang selbst werde wissenschaftlich überhaupt nicht verstanden.

Unter dem herrschenden Paradigma der mechanistischen Theorie des Lebens werde der Versuch gemacht, den Prozess der Entstehung von Form auf der Ebene der Moleküe zu erklären. Die DNS sei in all unseren Körperzellen die gleiche. Wir hätten identische Kopien des gesamten genetischen Materials jeder einzelnen Zelle. Trotzdem sei die Form unserer Glieder oder Körperorgane verschieden voneinander. Es entstünden also mit der gleichen chemischen Zusammensetzung, den gleichen Proteinen, verschiedene Formen.

Die chemische Substanz allein könne die Form nicht erklären, wie auch die Form eines Gebäudes nicht durch eine Analyse seiner Ziegel, Mörtel oder Holz verstanden werden könne. Die Form könne grundsätzlich nicht durch die Substanz erklärt werden. Deshalb sei von Biologen das Konzept der morphogenetischen Felder entwickelt worden, das 1922 das erste Mal formuliert worden sei. Es besage, dass ein Organismus bei seinem Wachstum von formgebenden Feldern beeinflusst werde…“

 

Bildtitel "Natur" ein Apophysis-Kunstwerk von Daniela Scheiber-Jakob

Es liegt nahe, dass eine sich selbst bewusste Persöhnlichkeit durch ihr Bewusstsein das eigene ”Feld” verstärkt. Somit erklärt sich dadurch Charisma, Motivation und Durchhaltevermögen etc. Für mich, Daniela, geben die Denkansätze Sheldrakes der Möglichkeit Raum, dass wiederholtes Denken und Fühlen auch solche Felder nicht nur erschafft, sondern auch zum Leben erweckt:

Beherrscht man sein „eigenes Feld“, ist man liebevoll mit sich im Inneren verbunden (Selbstannahme und Selbstakzeptanz), dann verstärkt dieses Feld durch die hohe Eigenschwinung des Individuums jeden Gedanken, der die Persönlichkeit nährt und fördert.


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