logo

Vernachlässige Rollenspiele zugunsten sozialer Kompetenz

Schlüsselqualifikationen erwerben mit einem Mind-Factor Mentaltraining

Teilen:

Eigentlich gibt es nur vier klassische Verhaltens-Rollen in einer Beziehung:

Opfer : Retter      und        Tyrann : Rebell

 

Shakti Gawain, die Autorin von „Leben im Licht“ erklärt es in ihrem Buch ausführlicher. Auf’s Wesentliche zusammengefasst bedeutet es, dass wahre eigene Freiheit im Leben erst dann erlebt wird, wenn das eigene Tun nicht mehr von anderen bewirkt wird. Man lernt, sich nicht mehr fremdsteuern zu lassen.

 

Jeder dieser Archetypen stellt eine Auswirkung von  nicht-genutzter Kraft dar:

Das Opfer sagt: „Ich bin schwach, Du musst mir helfen.“

Der Retter sagt: „Ich sehe, dass Du schwach bist, und dass Du deswegen meine Hilfe brauchst. Wenn ich Dir helfe, erst dann fühle ich mich stark.“

Der Tyrann sagt: „Damit es mir gut geht, MUSST Du das unbedingt genau so machen, ich zwinge Dich dazu, sonst bist Du mein Feind.“

Der Rebell sagt: „Ich wehre mich gegen den Druck, den Du aufbaust, Du tust mir nicht gut. Du bist mein Feind, ich muss Dich bekämpfen.“

 

Wenn ich mich also in irgendeiner Situation in einer dieser Rollen wiederfinde, dann steht fest, dass ich im Moment nicht meine innere Stimme hören kann, die mir sagt, was jetzt gerade wirklich für mich gut und gesund wäre. In so einem  Moment bin ich nicht in meiner eigenen Kraft, ich entscheide nicht, was mir gerade guttut, sondern handle „für“ oder „gegen“ jemand anderen. Ich fühle daher nicht mich, sondern richte mein Handeln nach dem Gefühl aus, das der andere bei mir auslöst.

 

Jede dieser Rollen definiert eine kraftlose und schwache Ausgangsposition. Und aus einer Schwäche kann keine Stärke entstehen. Ein Same einer Erbse wird kein Apfelbaum. Es ist und bleibt eine Erbse.

Wenn Dir jemand also eine dieser Rollen anbietet, dann wäre es das beste, nicht darauf einzugehen und auf gar keinen Fall eine der Gegenrollen als Antwort auszuwählen.

 

Wenn jemand in Schwäche auf Dich zugeht, dann zeige ihm seine eigene Stärke.

Wenn jemand dir einreden will, dass Du etwas nicht kannst, dann dreh Dich einfach um und geh. Glaube ihm nicht. Sondern tu‘ das, was Dir richtig zu sein scheint.

Wenn Dich jemand zwingt, etwas zu tun, was sich nicht gut anfühlt, weil es Dich erniedrigt und/oder verletzt…, weil DU nicht gesehen wirst… – dann sage einfach „nein danke“.

Wenn jemand gegen dich rebelliert, weil er sich von Dir unter Druck gesetzt fühlt, dann überlege, ob Du das wirklich so initiiert hattest, oder ob sich dieser andere Mensch nur unbedingt „so“ sehen möchte.
Wenn Du selbst rebellieren möchtest – was heißt, dass Du gegen etwas bist, mit aller Kraft, dass Du auf die Barrikaden steigen willst… – dann versuche, die Grenze zu sehen und Deinen Standpunkt zu verrücken, damit die Grenze verschwindet.

Ein nettes Spiel, wo man üben kann, Standpunkte zu wechseln und neue Perspektiven zu gewinnen ist:

Rollenspiele zu durchschauen führt zu Handeln aus eigener Kraft und sozialer Kompetenz.

Lerne also, diese Rollen zu erkennen. Beobachte Gespräche von Leuten um Dich herum. Hör‘ einfach zu und überprüfe den Grund ihrer Standpunkte. Ich schwör’s Dir: Du wirst Dich wundern, was Du auf einmal sehen kannst, wenn Du die Vergrößerungsbrille aufsetzt.

Wenn Du die Rollen anderer schnell erkennen kannst, dann beginnt automatisch der 2. Schritt: Lerne schneller zu spüren, was gerade nötig ist, damit es DIR gut geht, ohne auf den anderen dabei zu schielen. Blende dabei die Bedürfnisse des anderen aus, denn es geht darum, dass dieser lernt, in die eigene Kraft zu kommen, ohne Deine Hilfe. Du kannst den Lösungsweg schon aufzeigen, aber gehen muss der andere selber. Er kann Dich bitten, ihm zur Seite zu stehen, bis er es kapiert hat. Mehr nicht. Und das ist schwierig genug, davon kann ich ein Lied singen !!!

Lerne immer mehr und intensiver, zu fühlen. Je besser Deine Antennen auf Dich gerichtet sind, desto eindeutiger zeigen sie Dir den Weg, der im Moment den nächsten Schritt bedeutet.

Lerne, den nächsten Schritt aus Dir heraus zu definieren.

Das macht Dich zu einem Egoisten – aber einem „gesunden“.

Kranker Egoismus hingegen ist es, immer die Zügel an sich reißen zu müssen, immer die eigene Posititon in den Mittelpunkt stellen zu wollen, sich immer einen Vorteil anderen gegenüber nehmen zu müssen. Kranker Egoismus sind die Rollen, um die es gerade geht: Opfer, Retter, Tyrann und Rebell.

 

Fazit:

Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Welt eine bessere wäre, würden unsere Kinder in den Schulen und Zuhause eine solche Erziehung genießen, wo ihnen erlaubt wird, die eigenen Beweggründe zu hinterfragen und im eigenen Rhythmus zu leben. Wo keine Manipulation stattfindet und jeder die Lernschritte in der eigenen Geschwindigkeit machen darf, die er möchte. Kompetenz beginnt zunächst bei der Selbstkompetenz, was bedeutet, dass ich mich selbst gut genug kenne und dass ich meine Kraft und meine Grenzen genau einschätzen kann. Jegliche Schlüsselqualifikation, nach der man in der heutigen Wirtschaft so vehement schreit, leitet sich davon ab.

Ich kann es nicht genug betonen und sage es immer wieder: Lernt, Euch auf Euer innerstes Gefühl zu verlassen. Springt nicht in die Manipulations-Angebots-Schachtel, die Euch jemand hinhält, nur damit ihr eine Beziehung habt, oder ein „guter Mensch“ seid. Nehmt einen Streit in Kauf, um für Euch selbst einzutreten.

Wahrer Reichtum entsteht für mich, wenn ich gesund handeln kann. Dann habe ich ein reiches Gefühlsleben, das mir zu gesunden Entscheidungen verhilft. Jede gesunde Entscheidung, die meine Werte beinhaltet und nach außen deutlich macht, gibt mir Kontur und Selbstvertrauen. Ich bestätige mich damit selbst und bleibe damit in meiner eigenen Kraft. Ein Perpetuum Mobile, wenn man so will. Und wenn ich gesund handele, dann stellt sich automatisch Gesundheit ein. Und wenn ich gesund handele, dann entstehen win-win-Situationen. Und dadurch geschieht ein Plus im Leben und auf meinem Konto, was materiellen Reichtum und Wohlstand bedeutet: Dann erst habe ich gelernt, gesund zu wirtschaften und gesunde Verträge abzuschließen. Dann bin ich sicher, denn ich habe den Rechenweg und die Logik dahinter verstanden.

 

Als Mentaltraining empfehle ich die zur Entwicklung von eigener Kraft, Schlüsselqualifikationen und den sog. Social Skills die Trilogie: „Aus der Quelle meiner Seele“, gefolgt von „Mein innerer Arzt“ und im Abschluss „Die Kraft des Phönix“. Ebenso funktionieren auch für Schüler „IQ – The Brainstorm“ und „IQ Sprachen“.

Wo der Schwerpunkt mehr auf Selbstliebe und die innere Stimme liegt, da empfehle ich „Mit Leichtigkeit zur Traumfigur“.

 


Dieser Seite folgen:
  • Share

Leave a reply