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Gesundheit – Gedankenmanagement lernen: Von innen heraus gesund leben


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 Körper-Optimierung durch mentales Training

Wir leben in einer modernen Gesellschaft mit Verbesserungs-Wahn: Alles wird genauestens statistisch untersucht, um kontrolliert bessere Ergebnisse zu erzielen und aus vergangenen Fehlern zu lernen. Dadurch passiert es, dass sich die Aufmerksamkeit des Einzelnen ständig und vehement auf Dinge konzentriert, die es zu kontrollieren gilt. Dadurch lernt jedoch das Unterbewusstsein, künftig noch wachsamer zu sein, um noch mehr oder andere Fehler zu vermeiden.

 

Wann spricht man denn eigentlich von Gesundheit?

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Das heißt dann wohl: jemand, der gut über sich denkt, der „nein“ sagen kann, wo es von innen heraus angebracht ist…, und der sich selbst und das eigene Leben bestens behandelt, der kann im Endeffekt nur „gesund sein“, weil er sich „gesund verhält“. Das Gegenteil stellt sich ein, wenn wir es gewohnt sind, ständig negativ gerichtete Gedanken zu haben, mit denen wir unseren Körper fluten – wenn wir Angst haben, ständig Mangel empfinden und uns unserer Ziele und unserer eigenen Kraft zur Veränderung nicht bewusst sind.

 

Unsere Gedanken steuern unsere Körperphysiologie

Jeder menschliche Körper ist ein starkes, in sich wahres System, vergleichbar mit einem genau aufeinander abgestimmten Biotop. Heute weiß man, dass jeder Gedanke einen direkten Einfluss auf die Steuerung der Körperphysiologie hat. Tatsächlich beeinflussen unsere Gedanken die Proteinproduktion der Zellen mit allen daraus abzuleitenden Funktionen.

Bestes Beispiel dafür ist der hinreichend bekannte und auch erforschte Placebo-Effekt: Unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Realität und Einbildung.
Glauben wir an- und fühlen wir so regelmäßig die eigene Gesundheit, Schönheit und Wohlstand, dann schicken unsere Drüsen Regler- und Botenstoffe aus, die durch den Körper unserem Verstand diesen Zustand bestätigen. Denken wir stattdessen, dass wir zu dick, hässlich, ungeliebt und arm sind, dann reagiert unsere Körperchemie eben auf diese Weise, und wir verstärken diesen Zustand, anstatt ihn abzubauen.

Es ist fast so, als würde unsere innere Einstellung alles das mit einem Rotstift markieren, was wir gerne sehen möchten – der Rest wird einfach ignoriert und ausgeblendet. Erstaunlicherweise passiert das auch mit Erinnerungen. Wir erinnern uns heute nur noch an das, „was“ wir glauben bzw. „sehen“ möchten aus unserer Vergangenheit. Wir färben also die Wahrnehmung durch die Brille, die wir gerade tragen.

Nun ist die menschliche Psyche ebenso komplex wie die körperliche Ebene miteinander verbunden. Haben wir keine Verbindung zu unserem innersten Wesenskern und unserer eigenen Kraft, dann probieren wir einfach mal hier oder dort und schauen, was dabei herauskommt. Würden wir den Körper selbst fragen, was denn mit ihm los sei, dann könnte er uns durch unsere innere Stimme genau sagen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Nur braucht es ein wenig Übung, um die Sprache des Körpers deuten zu können. Manch einer spricht halt mit einer besonderen Wortwahl :-) !

Eine äußere Problematik, beispielsweise zu viel oder zu wenig Körpergewicht, setzt sich meiner Erfahrung nach aus mehreren Grundbausteinen zusammen, die sich gegenseitig bedingen und somit auch unterstützen (denn man glaubt ja an das, was man glaubt). Wir bestätigen uns also ständig diesen einmal justierten Zustand. So funktioniert unser Verstand.

Diese Bausteine sind vielleicht bei vielen Menschen ähnlich, in ihrer Zusammensetzung aber nicht immer vollkommen gleich. Das bedeutet: Was dem einen hilft, ist nicht unbedingt seinem Nächsten genauso förderlich.

Was wir aber auch wissen: Es handelt sich bei unserem Körper – wie alles in der Natur – um einen ausgewogenen Kreislauf, der sich auch selbst regulieren kann, wenn er nicht behindert wird. Eine liebevoller Umgang mit sich selbst, eine gesunde Selbstannahme unserer Unzulänglichkeiten, und das beständige Verstärken eigener Fortschritte hilft also, aus einem alten Regelwerk von behindernden und Glaubenssätzen auszusteigen.

Mit einem Mentaltraining kann man lernen, ungünstige Gedankenkonzepte zu durchbrechen

Dabei genügt es leider nicht, einfach positiv zu denken – die komplexe Zusammenstellung der Affirmationen eines guten Mentaltrainings lenken die Aufmerksamkeit immer wieder auf die eigene innere Stimme, damit der Mut zu gesundem Handeln entwickelt werden kann.
Es ist auch wichtig, zu lernen, die eigene Kraft nicht immer wieder zu verlieren durch Aktionen, die Kraft rauben. Auf vergebenem Posten kämpfen, überhaupt „gegen“ etwas zu sein…, die eigenen Grenzen zu wahren, zu erkennen „Wem gehört das Problem?“ und diese Verantwortung dann auch demjenigen zu übergeben, … all das ist wichtig, um zu lernen, sein „Lichtschwert“ wie ein Jedi-Ritter halten zu können.
Erst natürlich gewachsenes Selbstvertrauen und gelebte Selbstverantwortung bilden metaphysisch gesehen die Basis für ein gelungenes Zusammenspiel von Körper und Geist im Sinne eines funktionierenden Immunsystems.

Natürliches Selbstvertrauen in die eigene Kraft versetzt den denkenden und fühlenden Menschen in die Lage, nach eigenem Geschmack sinnvolle Ziele anzuvisieren, vernünftige Grenzen zu ziehen und sich in innerer Balance zu halten. Es entstehen in diesem Prozess automatisch die heute so wichtigen „Social Skills“ bzw. „Schlüsselqualifikationen“.

Gerade diese gesunde Selbstsicherheit bewirkt eine „mentale Immunität“, da das Prinzip der Eigenverantwortung gemeistert wurde. Ein solcher Mensch nimmt durch seine aktiven Sinne an der Umwelt teil und ruht währenddessen in sich.

Das Verinnerlichen und Erleben der eigenen Kraft zeigt dem Menschen und seinem Körper die eigene Stärke. Dieses Muster der Unabhängigkeit und Immunität wird fortan dauerhaft in jeder Körperzelle gespeichert.

 

Als weiterführende Mentaltrainings zu diesem Thema empfehle ich „Mein innerer Arzt“ und „Die Kraft des Phönix„, „Mit Leichtigkeit zur Traumfigur“ und „LebensLust“


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