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Selbstakzeptanz schafft Beziehungsfähigkeit


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Küss die Hand, schöne Frau, …

Das Geschäft mit der Partner-Vermittlung boomt. Heute den richtigen Partner finden und sofort losflirten, – …
Hey… –  sind wir doch mal ehrlich: Was mit wem anzufangen, ist doch gar nicht so schwer… – dabei zu bleiben und sich nicht nach und nach als „eingespieltes Team“ zu langweilen, das ist schon ‚ne Herausforderung: Denn solang‘ man ewig lieb und nett ist, klappt’s auch mit dem Nachbarn!

Leider stellen viele Leute erstmal aus falsch verstandener Harmonie (-Sucht) die eigene Meinung zugunsten einer „guten Bezienung“ hinten an.
Beide betreiben einfach nur bestes Marketting – man gibt sich so, wie man glaubt, dass es dem anderen gefallen könnte, um nicht wieder alleine sein zu müssen.Denn man will’s ja schöner haben, als Papi und Mami es hatten… – man will neben dem richtigen Partner auch noch „mein Haus, mein Auto, mein Boot“.

fotolizenz im impressum unter www.mind-factor.com

 

„Aber was ist denn das für eine „Liebe?“ – frag ich hier mal in die Runde…
„Was liebst Du denn da tatsächlich, wenn Dir das Echte vorenhalten wird, das, was tatsächlich geliebt werden könnte…?“
Und so lebten sie nebeneinander bis zum Ende ihrer Tage. Dankeschön. So wird des nix…!

Wenn ihr wirklich geliebt werden wollt, dann solltet ihr schon den „Arsch in der Hose“ haben, zu zeigen, wer ihr wirklich seid. Denn sonst ist doch alles nur eine hübsche – wenn auch gegenseitige  – Inszenierung von Eitelkeiten. Jeder zieht gedanklich den Bauch ein, um eine bessere Figur zu machen. „Photoshop im Kopp“ sag ich da bloß…!

 

Mit einer anderen, möglicherweise sogar gegensätzlichen Meinung oder Idee muss man aber auch klarkommen können

Heißt also: „Wenn mir mein neuer Freund/meine neue Freundin voll mutig sein/ihr „wahres“ Gesicht zeigt, dann darf ich doch eigentlich auch nicht davonlaufen, denn dann bin ich an der Reihe, es dort auch zu lassen, ohne die Person verändern zu wollen. Denn es ist halt so, wie es ist.

Auf so ein „wahres“ Gesicht kann ich wiederum nur ehrlich antworten, nämlich was diese Aussage mit mir anstellt: „Wer bin ich denn?“, wenn ich diese Hand greife, die mir da entgegengestreckt wird !
Ich muss drüber nachdenken, ob es mir gefällt, den Gegenpart zu übernehmen…, oder möchte ich lieber dankend und lächelnd ablehnen, weil es ehrlich nicht zu mir passt…, diese Rolle, diese Schublade, diese Handlung oder dieser Standpunkt, den es erfordert, wenn eine Gemeinschaft, Harmonie, Geborgenheit,  Sex oder halt nur  „ein gesundes Miteinander“ dabei entstehen soll.

 

Das ist „wahre Beziehung“

…Sich gegenseitig wirklich den Pingpong-Ball zuspielen zu können, vor allem weil es Unterschiede gibt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Eine gute Beziehung begrüßt sogar die unterschiedlichen Ansichten und Standpunkte des Partners, weil diese Aspekte das eigene Leben durch neuen Input bereichern.

  • Ich kann daran teilhaben oder auch nicht.
  • Wir beide gewinnen Kontur und definieren unseren Selbstwert.
  • Wir sind nicht gleich und doch respektieren wir uns und unsere unterschiedlichen Standpunkte gegenseitig.

Möglicherweise haben wir dann doch nicht so eine große gemeinsame Schnittmenge… – und das ist auch gut so. Denn das, was wir zusammen unternehmen, weil wir beide es so wollen, das wird ein nahezu „perfekter“ Moment, der aus sich heraus entstehen kann, weil wir beide dazu bereit sind.

Den Rest mache ich halt mit jemand anderem, der da mit mir eine perfekte Übereinstimmung hat. Somit lebe ich mit vielen Menschen das, was mich mit ihnen verbindet, anstatt alles nur einem Menschen aufzubürden.

 

 

„Für mich“   statt   „gegen Dich“

Die Frage ist jetzt eine ganz Neue: „Wer möchte ich sein, wenn es mir in erster Linie nicht darum geht, den Beifall von jemandem zu erhalten?“

  • Wenn ich es schaffe, mich immer so zu entscheiden, damit es mir gut geht, dann erlaube ich natürlich auch meinen Freunden und Bekannten, dass die es genauso machen.
  • Und ich erkenne auch, dass diese – deren – Entscheidungen nicht „gegen mich“ gerichtet sind, um mir eins auszuwischen.
  • Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass einem halt mal was anderes besser taugt, als jenes, das einem vorgesetzt wird.
  • Und weil ich weiß, was es mir bringt, wenn ich mich „für mich“ entscheide, deshalb kann ich es auch meinem Partner oder meinem Kind zugestehen, dass er/es so denkt.

Und das ist die Grundlage für eine Beziehung ohne Feindbild.

 

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“.

Und aus „Liebe zu mir“ entsteht automatisch „Liebe zur Dir“.
Wenn ich mich nicht selbst lieben kann, wen kann ich denn dann bitteschön überhaupt lieben? Gar niemanden. Leider. Am Anfang steht immer die engste Beziehung, und die hat man nunmal mit sich selbst.

Wenn Du Dir also selber sehr nahe sein kannst und Dich, das was Du in- und auswendig kennst – auch lieben kannst,,, – dann bist Du auch fähig, jeden anderen zu lieben, weil er oder sie so ist, wie sie ist.

 

Hermetik: „Was Du aussendest, kommt zu Dir zurück.“ – „Wie innen – so außen.“ – „Ursache und Wirkung.“ – „Wie im Großen – so im Kleinen.“

 

Meine Mentaltraining-Empfehlung zu diesem Thema ist „Die Kraft des Phönix“ bzw. die gesamte Reihe zur Persönlichkeitsentwicklung nacheinander: Quelle – Arzt – Phönix

Bei Defiziten in der Partnerschaft kann eine Paartherapie auch sehr hilfreich sein. Wichtige Tipps und Ratschläge dazu findet man z. B. bei Love-keep.de – dem LiebesPortal im Internet.


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